KI-Systeme werden immer komplexer. Gerade generative oder agentische KI-Anwendungen bestehen häufig aus vielen verschiedenen Komponenten: Modellen, Trainingsdaten, Schnittstellen, Software-Bibliotheken und weiteren Abhängigkeiten. Für Unternehmen wird es dadurch schwieriger nachzuvollziehen, welche Bestandteile in einem KI-System tatsächlich eingesetzt werden.
Genau hier setzt die sogenannte Software Bill of Materials for AI, kurz SBOM for AI, an. Gemeint ist eine Art digitale Stückliste für KI-Systeme. Sie soll transparent machen, aus welchen Komponenten eine KI-Anwendung besteht und welche Abhängigkeiten, Datenquellen oder Risiken damit verbunden sein können.